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Biodiversitätsfläche

Biodiversitätsfläche

Biodiversitätsfläche Innenhof zwischen Chemie & Physikfakultät

Grundidee

Ziel ist es, um die säulenförmige Pappel eine ca. 100 m² große Biodiversitätsfläche anzulegen. Hierzu wurde die Grasnarbe abgetragen und das fehlende Volumen mit Sand aufgefüllt. Dieser wurde in den Boden eingearbeitet, um den Nährstoffgehalt zu senken, den Boden also abzumagern. Viele heimische Wildpflanzen sind auf solch magere Böden angewiesen. Diese sind durch immer höher werdenden Nährstoffeintrag jedoch zunehmend seltener zu finden. Die Pflanzen sind an den trockenen Standort angepasst, in der Region heimisch und bieten einen hohen Mehrwert für die Insektenwelt. Viele verschiedene Wildbienen-, Schmetterlings- & Raupen-, sowie Schwebfliegen- und Käferarten nutzen sie als Nahrungsquelle. Zum Teil sind diese explizit auf einzelne Pflanzenarten spezialisiert. Umso wichtiger ist es, diese Pflanzen auch im Städtischen Bereich den Insekten anzubieten.     
So soll zusammen mit dem botanischen Garten und dem Friedenspark ein kleiner weiterer Teil blühender Zuflucht gewährt werden.

Artenliste und Ökologie

Zum einen wurde eine Saatgutmischung (Feldrain und Saum“, UG 5 / Mitteldeutsches Tiefland und Hügelland) ausgesät. Zusätzlich einige Arten als vorgezogene Stauden gepflanzt. Nachfolgend sind alle Arten des Saatgutes aufgeführt mit den daran nachgewiesenen Insekten. Diese sind unterteilt in Wildbienen-, Schmetterlings-, Raupen- und Schwebfliegenarten. Dabei dienen die Pflanzen als Nektarquelle und/oder Pollenquelle oder Futterpflanze. Ein zusätzlicher Eintrag mit * beziffert auf diese Pflanzenart spezialisierte Arten.